Universalschema zur Bildung von Fragen

Universalschema zur Bildung von Fragen über alle möglichen Sachverhalte.   Athanasius Kirchner

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Das Ei des Kolumbus.

Sommerakademie 2017

„Entstehung einer neuen Galaxie“

Wikipedia zum „Ei des Kolumbus“ :
Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die „Neue Welt“ zu entdecken, es hätte dies schließlich auch jeder andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein gekochtes Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass diese leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“

Heute Eröffnung in der Hamburger Barlachhalle: „Masterpieces“

„ELBSALON“ Hannah schreibt über Mashup

 

http://elbsalon.de/masterpieces-mashup-iv/

„MASHUP“ in der Hamburger Barlachhalle

Maid 2017

Urban Maid

FELDFORSCHUNG 2 Himmelfahrt 2017

Himmelfahrt 2017

EIN MALEREI SEMINAR MIT BERIT MÜCKE IM GUTSHOF STAHMELN

DONNERSTAG 25.05. 15 UHR –  SONNTAG 28. 05. 15 UHR

 

Die Natur oder Dinge im Raum nehmen wir wahr auf eine Weise, die nur uns selbst eigen ist. Was sehen wir, und wie verarbeiten wir das gesehene?

Die unmittelbaren Eindrücke halten wir spontan auf einem Blatt Papier oder auf einer Leinwand fest. Was macht eine Studie aus, wie beginne ich, wie setze ich Nähe und Ferne um und wo soll der Schwerpunkt in meinem Bild sein?

Im Widerstreit oder im Einklang mit den Elementen ist eine Verknappung der Bildfindungsprozesse zu gewinnen. Es geht um die Schärfung unserer Wahrnehmung durch Skizzen von Gedanklichem und von Beobachtetem. In diesen Tagen wird es um eine Visualisierung und Materialisierung der künstlerischen Ideen gehen.

Als Medium wird empfohlen, mit wasserlöslicher Farbe auf gestärktem Papier zu arbeiten. Es ist jedoch möglich, mit Ölfarbe und Leinwand zu arbeiten. Wichtig ist, sich frei zu machen von allem, was man sonst macht, und in dieser Zeit Inhalte neu zu sehen, zu denken und diese mit anderen Möglichkeiten in die Tat umzusetzen, als wir es gewohnt sind.
(mehr …)

Kurs Malerei IMBOLC* 2017

Wellenfech mit Pius Radschu

IMBOLC* Februar 2017
Atelier 111 der Baumwollspinnerei Leipzig
6.Februar- 11. Februar 2017

Das Thema „Licht–Labor“…..
In der Mitte des Winters keimt bereits sichtbar das Licht. Oft schneit es noch.
Weiß deckt alles zu.
In der Ruhe kann man reifen, wachsen und den Geist der neuen Zeit begreifen.
Es geht darum das Unsichtbare sichtbar werden zu lassen. Unsere
verborgenen Bilder ans Licht zu bringen und unserem Leben neue Impulse zu
geben. Leben entwickelt sich in Spiralen, Windungen und bricht am
Knotenpunkt auf in die neue Form. Der Durchbruch ist ein Kraftakt. Dazu
müssen Kräfte gesammelt, gebündelt und gerichtet werden. Was ist das Ziel?
Die Langsamkeit ist die Form des Wachstums. In Bewusstheit ist sie ein
durchgehaltener Kraftakt. Er geschieht fast unsichtbar, weil zeitlich zu langsam,
um mit bloßem Auge erkennbar zu sein. Zeitlupe–Zeitraffer bringt ans Licht.
Außer Zeit zu sein auch.
Befreiung durch Auf–Hören in dem Zwischenzustand. Darin bleiben, sich dort
ausbreiten und Dinge tun, um diese Zwischenräume sichtbar zu machen. Nun
sich bewegen, die Räume einnehmen. Malend denkend.
Benötigtes Material:  ein Zeichenheft als Bildtagebuch, Tusche, Papier, Leinwand
Formate, Farben, Technik nach Vorliebe, geeignete und gewohnte Pinsel, bitte
auch große Pinsel für entschlossenes Handeln.

Pius Radschu

Wellenfech mit Pius Radschu

Wellenfech mit Pius Radschu

„Feldforschung“ Malerei Seminar 07.– 09.10. 2016

„Feldforschung_2016

 

Rautenschaf

Rautensicht

 

Leipziger Sommerakademie 14.- 22. Juli 2016.

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http://www.leipzig-sommerakademie.de/sommerakademie/kurse.html

ART Basel 2016

Jean Fautrier "Jetée de fleurs" Paris um 1929 GalleryHaas

Jean Fautrier „Jetée de fleurs“ Paris um 1929 Gallery Haas

 

ART Basel 2016

Nell'opera-di-Bertrand-Lavier.

Nell’opera di Bertrand Lavier.

ART Basel 2016

ART Basel Juni 2016 Doppel : Helly Nahmad Gallery NY

ART Basel Juni 2016 Doppel : Helly Nahmad Gallery NY

Wellenfech

Wellenfech_200x200cmEitemperaOelLwd.2016webArtikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) wellenfech, -feh, n., ‚feh (wappenpelzwerk), bei dem die theilung zwischen weisz und blau in den einzelnen fehreihen durch den wellenschnitt bewirkt wirdGritzner handbuch d. herald. terminologie (1890) 9. vgl. DWB fech, adj. (teil 3, sp. 1386). —

Fech


Es muss ein fech fech sein, der puderfeine Sand, der sich manchmal in ausgetrockneten Flussbetten oder Sümpfen bildet.

Kleiner Winterrundgang

http://www.spinnerei.de/spinnerei-rundgang.html

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Bodenfund

Deep Work

Spinnerei 2015

 

 

Dear Darkness Ansichten

Maxime Ballesteros, Marc Bijl, Olivia Berckemeyer, Tjorg Douglas Beer, Amir Fattal, Christoph Girardet & Matthias Müller, Rayk Goetze, Andreas Golder, Gregor Hildebrandt, Alana Lake, Berit Mücke, Jana Müller, Susanne Schuricht, Noé Sendas:

Dear Darkness
02. Juli – 29. August 2015

http://www.michaelfuchsgalerie.com/de/ausstellungen/archiv.html

Eröffnung „Dear Darkness“ Michael Fuchs Galerie

02. Juli – 29. August 2015 Eröffnung Donnerstag 02. Juli 18.00 – 21.00 Uhr Michael Fuchs Galerie, Auguststraße 11 – 13, 10117 Berlin, T + 49 30 2200 2550, www.michaelfuchsgalerie.com

Maxime Ballesteros Marc Bijl Olivia Berckemeyer Tjorg Douglas Beer Amir Fattal Rayk Goetze Andreas Golder Gregor Hildebrandt Alana Lake Berit Mücke Jana Müller Christoph Girardet & Matthias Müller Susanne Schuricht Noé Sendas Carolein Smit

Dear Darkness geht den Freuden und Versuchungen auf der Dunklen Seite des Lebens nach und zeigt ihre Schönheit. Gleich der „Darkside of the moon“ befindet sich dieser Lebensbereich auf der Rückseite von Vernunft, Aufklärung und Helligkeit, durchdringt diese aber untrennbar. Sowohl inhaltlich als auch formal werden Positionen vereint, die sich der Dunkelheit, der Nacht, dem Schatten und den diversen Spielarten im Zwielicht und Verborgenen widmen. Dabei fungieren die Arbeiten oft als eine Art von emotionalem Katalysator oder als eine subversive Reflexion, ja als ein Gegenentwurf zu der aufgeklärten, vollinformierten und funktionellen Lebensart unserer Tage. Die Dunkelheit beginnt da, wo die Dinge nicht mehr klar zu unterscheiden sind, die Liebe zu ihr mit dem Genuss gerade dieser Konfusion. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den schillernden Facetten von Club-Kultur und Nachtleben. Im Zentrum dieser Bewegungen steht der Körper in seinem Treiben zwischen Lust, Schmerz und Gewalt, kurz: in der exzessiven Verschwendung von Lebenspotential. Gruppendynamiken mit ihren eigenen Ritualen und Codes verstärken den Sog. Unter dem angloamerikanischen Begriff des „Dark Glam“, lassen sich vielleicht die bewusste, kollektive Ritualisierung und Stilisierung eines Außenseiterdaseins hin zu einer „abseitigen“ Schönheit am Besten bezeichnen. Verbunden sind diese äußerlichen Aspekte mit seelischen Schattenseiten wie einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber der aufgeklärten Weltsicht, gefolgt von Melancholie und Sucht; aber auch und vor allem mit einer Weltflucht nach vorn: hinein in selbst-etablierte Freiheit, Befriedigung und Geborgenheit. Die „Seele“ hält wieder Einzug in die so subjektivierte Gegenwart, Formen einer zeitgenössischen, schwarzen Romantik unterwandern die Gesellschaft. Musik bildet hierbei ein endloses, dunkel-schimmerndes Auffangbecken dieses „Getragenseins“ im Grenzbereich. Sie ist auch entscheidender Leitpfaden und Inspiration für diese Ausstellung. „Dear Darkness“ ist ein Song von PJ Harvey aus dem Jahre 2007. Dear Darkness ist ein Titel der Trost verspricht. Indem die Auswahl der Werke auch partiell die Rolle des Lichts und seiner Gestalten berücksichtigt, welche die ambivalente Fragenstellung nach Orientierung oder Illusion in der Dunkelheit aufwerfen, ergänzt sie zudem die Natur der Dinge. Formal betrachtet operieren die Künstler mit den materiellen und visuellen Spezifika der Schattenkultur. Seien es vertraute Oberflächen wie die Patina alter Bronze, Teer, Kohle, Lack oder Samt, Adaptionen typischer Gegenstände wie Neonleuchten, Spiegel, zerbrochenen Glasscheiben, Musiktapes oder visuelle Phänomene wie Blitzlicht, Reflexionen oder Risse, stets erweckt die ausgeprägte Sinnlichkeit bestimmte Erinnerungen im Betrachter. Durch diese favorisierte Ästhetik kreist die Ausstellung um ihr genuines Gravitationszentrum: dem rätselhaften Reiz rauschhafter Dekadenz. Wir alle kennen sie selber nur allzu gut: die oft beunruhigende und gleichsam anziehende Schönheit der Erscheinungen aus dem Reich der Dunkelheit.

Die Ausstellung wurde zusammengestellt von Stephan Köhler für die Michael Fuchs Galerie.

„In Anish Kapoor`s Okular“

ART Basel 2015 Anish Kapoor

ART Basel 2015

ART Basel 2015

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ATRIUM MESSE LEIPZIG

Equilibrio

http://mephisto976.de/news/so-breit-wie-die-welt-ist-48622

Schneeling, Genetischer Abdruck, Tirol 1.1.2015

Schneeling

Schneeling

„AHAB“ 18. November 2014

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Einladung AHAB front

Einladung AHAB front

Goldmarie

 

…Dann kam das Mädchen zu einer Treppe, die führte in den Himmel hinauf.
Auf der Treppe kam ihr eine Frau entgegen. Das Mädchen fürchtete sich ein
bisschen; denn die Frau hatte sehr große Zähne und sah komisch aus. Aber
sie sagte: „Hab keine Angst, ich tue dir nichts. Ich bin Frau Holle. Wenn du
Lust hast, für mich zu arbeiten, dann werde ich dich reich belohnen.“
Das Mädchen sagte: „Ja!“ und ging gleich an die Arbeit. …

„TOR“ Basement Trufanofstrasse 8 | 04105 Leipzig 03 04 2014

"Augendiagnose" Basement Leipzig

BERIT MÜCKE
Augendiagnose
Text: Heike Geißler
Anfang
„Mit jedem Menschen kommt ein Anfang in die Welt“, schreibt Hannah Arendt, und wenn
wir wollen, wissen wir das und führen immer wieder schöne Anfänge auf. Anfänge, die dann
auch zu Wiederholungen werden, zu Wiederholungen von Anfängen, aber zu Anfängen eben,
die menschlich sind.
Arzt
Es ist kein Arzt zugegen.
Aber man kann ja mal fragen.
Hier führt vielleicht wie überall jeder an jedem unweigerlich eine Diagnose durch. Das ist
das Implizite. Und dann wissen wir etwas und stehen mit diesem Wissen in der Falle. Und
kriegen es nicht mit oder kriegen es mit und gehen zurück auf einen Anfang oder setzen
fort mit einem Anfang, der immer eine Wiederholung ist.
Augen
Was für Augen? Gute Augen, schlechte Augen. Schöne Augen, fahle Augen. Adleraugen,
blinde Augen. Immer, immer andere Augen.
Augen jedenfalls sieht man nicht, aber steht auch nicht blind blinden Bildern gegenüber.
Übrigens, das ist so banal, aber wahr: Kaum weiß man, dass man sehen kann, versteht man,
dass man auch gesehen wird.
Begehr
Etwas förmlich, womöglich, etwas schüchtern wohl auch, aber man stelle sich vor, sie hat
eben diesen Wunsch, sie hat da etwas, das trägt sie wie in einer anderen Zeit einer offiziellen
Stelle vor, mit vorsichtigen, höflichen Worten, um also nicht zu aufdringlich zu erscheinen.
Und vorsichtig auch, weil sie ohnehin weiß: Das führt ja doch zu nichts. Sie will da also hinein.
Ganz und gar hinein in die Bilder und sagt sogar, sie male vielleicht nur, um da hinein
zu kommen.
Kein vollkommen aussichtsloses Unterfangen.
Aber es geht nicht auf direktem Weg.
Bewegung
Sie geht übrigens vor den Bildern auf und ab und vor und zurück, auf der Suche nach dem
Bild, aber auch auf der Suche nach dem Eingang. Sie hofft darauf, das Bild einmal durch ihr
Tempo zu verblüffen und doch hineingeraten zu können. Sie hofft folglich auf etwas wie
diesen ja wirklich möglichen, wenn auch ausgesprochen seltenen Zufall, dass einer durch
eine Wand gehen könne, ohne sich zu verletzen, ohne die Wand zu beschädigen.
Basement Trufanofstrasse 8 | 04105 Leipzig
03 04 – 09 05 2014
Hier ist aber auch die Landschaft in Bewegung, legt sich wie etwas Verwischtes vor unsere
Augen. Wir sehen die Momentaufnahme einer vergangenen Eile und zugleich den ruhiger
gewordenen Blick dieser zuvor eiligen Landschaft auf sich selbst, die mit aller Seelenruhe
sagt: Da hatte ich es eilig, ja, da war ich wirklich etwas schnell unterwegs.
Brille
Man mag das für Bäume halten. Aber diese Bäume sehen wie Brillen aus. Man mag das
dann also für die Brille einer Landschaft halten, und annehmen, die Landschaft hätte Augen.
Etwas jedenfalls sieht uns immer an. Oder etwas verschleiert, dass es uns nicht ansieht, uns
anzusehen nicht einmal im Mindesten bereit ist. Wir sind von der bebrillten Landschaft im
Übermaß betrachtet oder vollkommen ignoriert. Wir müssen das selber entscheiden.
Diagnose
Ist etwas los? Mit wem ist etwas los? Wir nehmen, bitte schön, alles auf unsere Kappe und
schließen die Augen oder öffnen sie und wissen, wo wir sind oder wissen es nicht. Es könnte
jedenfalls sein, dass wir, ohne es zu merken, auf eine Toteninsel geraten sind. Darüber
wollen wir mehr erfahren, obwohl wir, genau genommen doch längst alles darüber wissen.
Wo eine Diagnose ist, ist der Patient nicht weit. Auch dort, wo keine Diagnose ist, ist der
Patient nicht weit.
Eingang
Wenn man nun aber nicht direkt hinein kann, dann geht man in der Mitte hindurch?
Links also eine Bildtafel „Toteninsel“, rechts eine Bildtafel „Toteninsel“, und der Weg zu den
anderen Bildern der Ausstellung führt durch die Mitte. Wo sind wir dann? Was weiß man
schon. Man ist in einem Bild? Oder ist man gleich da? Kommt man etwas später? Man kann,
wenn man möchte, sagen: Ich bin ja überall dort, wohin ich mich nur denken kann. Man kann
mit Eva Meyer „Von jetzt an werde ich mehrere sein“ sagen. Spätestens von jetzt an dürfen
wir alle mehrere sein.
Fährmann
Wie gesagt, man tritt ein durch die Lücke in der Mitte. Ganz ohne Fährmann, der bleibt hier
außen vor, der sind wir einfach selber. Oder wer sind wir? Wir kamen ja ganz unbedarft durch
die Lücke in der Mitte, und es hat uns niemand gesagt, dass links und rechts der Lücke die
Toteninsel liegt. Das ist uns einfach so passiert.
Der Fährmann jedenfalls beobachtet das Ganze aus der Ferne, der Fährmann geht seiner
Arbeit auf einem anderen Bild nach.
Gemeinschaft
Sie wollte sich dann also in der Gemeinschaft der anderen aufhalten, vollkommen entschiedenermaßen
dort sein, wo schon viele waren, nämlich in der Gemeinschaft derer, die sich
zum Beispiel an der Toteninsel abarbeiteten.
Horizont
Die Frage dann aber, was nun eigentlich mit dem Horizont sei. Immer zurück zum Horizont,
und immer wieder anfangen mit dem Horizont, der einer zerfließenden Landschaft den
Rücken stärkt und alle Blicke auf sich zieht, und der sich manchmal aufzumachen scheint,
über dunkle Bäume steigen zu wollen, um sich vor sie zu legen und in der Abgeschiedenheit
vom Betrachter worüber auch immer zu verhandeln. (Etwa über die Frage: Geht das auch
anders? Wie seid ihr denn so? Und wie bitte, wollen wir hier künftig zusammen sein?)
Berit Mücke | 0176-99983823 | www.beritmuecke.de
Landschaft
Die Landschaft ist dann eben da, weil wenig, das ausgeschlossen wurde, ausgeschlossen
werden kann, und die Landschaft erscheint wie alles, das sich wirklich sehen lässt und gesehen
wird: beredt und mit Charakter.
Patient
Der Patient tritt auf.
Oder der Patient kommt Tage nach seinem vorangegangenen Besuch wieder, aber ist dann
ein anderer und weist auf die Unterschiede hin. Ist er wirklich ein anderer? Ist er gar anderen
Geschlechts? Würde er sich selbst wieder erkennen?
Der Patient sagt: Ich könnte ja auch das Synonym meiner morgigen Erscheinung sein. Aber
ich bin es nicht.
Der Patient sagt: Im Übrigen bin ich natürlich kein Patient.
Der Patient tritt ab und ruft, er sei wirklich keiner.
Toteninsel
Ihre Toteninsel wie ein Museum des Todes, wie auf einen glänzenden Museumsboden
gesetzt, der nur mit guten, wenigstens sauberen Schuhen zu betreten ist. Ein Museum des
Todes, da darf man sich nicht täuschen lassen, in dessen Inneren, in das man nun einmal
zu leicht und ahnungslos gerät, eine freundliche Museumswärterin vom Fährmann erzählt
und jeden Tag bemüht ist, die Besucher, rechtzeitig wieder nach draußen zu führen, bevor
der Tod auch diese Insel ganz für sich verlangt (er ist und bleibt ja tendenziell unberechenbar).
Im Inneren dieser Toteninsel begegnen wir natürlich allen Toteninseln dieser Welt, auf
jeder Toteninsel befinden sich alle anderen Toteninseln dieser Welt, und wir sehen Böcklins
Initialen auf der Grabkammer, die er nur für sich malte und wissen ihn darin, so wie er sich
darin wusste und dabei nicht hätte belegen können, dass er sich wirklich in seiner eigenen
Grabkammer befand.
Wiederholung
Wo etwas anfängt und in einer Wiederholung noch einmal beginnen kann und zwar so, dass
es sich selbst außen vor lässt und als ein Neues beginnt oder als ein Neues fortsetzt, stellen
wir fest, hier soll keine Landschaft das letzte Wort haben, hier knüpft immer schon eine
nächste an die Vorausgegangene an und formuliert neue Schlussworte, die auch nicht die
letzten sein werden. Hier geht aus einem letzten Wort immer ein neues hervor.
Leipzig, April 2014

Augendiagnose_text heike geißler_2014

 

ToteninselBasementTag

Augendiagnose

AUGENDIAGNOSE Basement Trufanofstrasse 8 | 04105 Leipzig 03 04 2014

EINLADUNG_augendiagnose.back

 

Benefiz Halle 14

Bildschirmfoto 2014-01-05 um 18.00.45

Von Scheintoten Schafen

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Passiver Empfänger

Empfänger 60 x 80 Pigmentleim Ei Öl Leinwand 2012

Empfänger
60 x 80
Pigmentleim Ei Öl Leinwand
2012

https://homepages.thm.de/~hg7394/sns/Licht1/empfaenger-pass.htm

Viaggio in Italia „Cartolina Tiburtina“ 2010

Taucher

Taucher24x30TEOel-Hfp09Taucher24x30TeOelHfp09gelbWeb

Exit

bildbetrachtung flug

Georgien 2003/2004